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Public-Science-Festival «Salon Public» findet zum zweiten Mal statt

Freitag, 21. bis Sonntag, 23. September 2018 | Vitznau, Weggis, Luzern

Fake News.

Blockchain.

Gender.

Die Medien werden beherrscht von Schlagwörtern. Schlagwörtern, die jeder kennt, aber nur wenige wirklich verstehen. Am «Salon Public» werden sie uns von denen erklärt, die sie verstehen. Nämlich führenden Wissenschaftlern von Schweizer Universitäten, Think Tanks und Institutionen.

Einfach, prägnant und positiv.

Nach dem grossen Erfolg letztes Jahr sind am zweiten «Salon Public» schon 10 Top-Wissenschaftler zu Gast. Der streitbare Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder eröffnet das Wissensfestival und erklärt sein Weissbuch zur Innovationsfähigkeit der Schweiz. Regula Stämpfli skizziert die Zukunft der Demokratie: die digitale Demokratie. Highlight des Wissensfestivals ist das neu initiierte Science Boat. Das Motorschiff Diamant – Prunkstück der Vierwaldstättersee Schifffahrtsflotte – wird kurzerhand zum spektakulären Hörsaal umfunktioniert. Darauf erklärt Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, vor traumhafter Kulisse die Forschung, was sie ist, was sie soll und wieso wir so sehr auf sie angewiesen sind. Die Kommunikationsprofessoren Otfried Jarren und Christoph Neuberger entmystifizieren den von Donald Trump so oft gebrauchten Begriff Fake News. Und Andrea Maihofer erklärt das Modewort Gender und warum Facebook seinen Usern bei der Wahl des Geschlechts 60 Möglichkeiten anbietet.

Der berühmteste Astrophysiker der Schweiz, Ben Moore, doziert auf einer Mondschein-Wanderung auf der Rigi als weitere Attraktion über das Universum, die Entstehung der Erde, das Schwarze Loch und ausserirdisches Leben. Moore lehrt an der Universität Zürich und hat schon diverse populärwissenschaftliche Bestseller geschrieben. Am letzten Festivaltag bringt Nicolas Galley Licht in den undurchsichtigen Kunstmarkt und erklärt, wie es dazu kommt, dass für ein Kunstwerk 450 Millionen Dollar bezahlt werden.

Die Pro-Rektorin der Universität Luzern, Martina Caroni, erklärt die Migration, ihre Ursachen wie auch mögliche Lösungen der Migrationsproblematik, und Alexander Denzler, der an der Hochschule Luzern doziert und auch die EU berät, erklärt die Technologie hinter Blockchain und Bitcoin. Und wie sie die Welt verändert.


Als Patronatspartner des «Salon Public» freuen wir uns, euch auf diesen Anlass hinweisen zu können und würden uns sehr freuen, euch dort zu sehen. Die Referate sind kostenlos. Für den Transport auf dem Science Boat und auf die Rigi muss ein Spezialticket erworben werden.


Weitere Infos und Anmeldung unter: www.salon-public.ch

Kreativgespräche

Im Rahmen der vom Verband Kreativwirtschaft Schweiz erarbeiteten Bestandsaufnahme «Kreativ-wirtschaft Schweiz: Rahmenbedingungen» sind 50 Gespräche mit Schweizer Kreativunternehmerinnen und -unternehmer entstanden. Im Herbst wird die Bestandsaufnahme offiziell publiziert. Unsere Kreativgespräche geben vorweg schon einmal einen Einblick in die vielfältigen Themenbereiche, die in der Bestandsaufnahme angesprochen werden. 

Wir führen unsere Kreativgespräche regelmässig mit Persönlichkeiten aus der Kreativwirtschaft: über die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor die Kreativschaffende gestellt sind, über Forderungen an die Politik und darüber, wie es sich als Kreativschaffender in der Schweiz lebt.

#4: Stefan Kurath

«Ich sehe grosse Investitionen in zukünftige Technologien skeptisch. Wir arbeiten im Hier und Jetzt - da bringen Zukunftsversprechen nicht viel», sagt Stefan Kurath, Bündner Architekt, Urbanist und Professor für Architektur und Städtebau an der ZHAW Winterthur.

Im Kreativgespräch mit Michel Pernet, Kommunikationsberater und Präsident des Verbandes Kreativwirtschaft Schweiz (VKWS) erzählt der 42-jährige Bündner, wie er selber zur Architektur kam, wie die Rahmenbedingungen für Schweizer Architekten optimiert werden könnten und was er von Mario Botta hält.

#3: Daniel Hunziker

«Das kreative Potenzial der Schweiz wird von bürgerlichen Politikern kaum erkannt», sagt der renommierte Rapperswiler Industriedesigner Daniel Hunziker. Wenn die Politik in bessere Rahmenbedingungen für die Kreativwirtschaft investiere, werde sich das volkswirtschaftlich sehr schnell auszahlen.

Daniel Hunziker, Ingenieur ETH und Designer ZHDK, wohnt in Zürich und Rom und betreut Kunden auf der ganzen Welt. Im Gespräch mit Michel Pernet, Kommunikationsberater und Präsident des Verbandes Kreativwirtschaft Schweiz (VKWS), erklärt der 44-Jährige, was Kreative zur Schweizer Volkswirtschaft beitragen können und warum man in einer Hängematte genauso produktiv arbeiten kann wie am Computer.

#2: Olga Generalova

«Kunst ist für eine Gesellschaft von unschätzbarem Wert», sagt die Zürcher Kunstgaleristin Olga Generalova. Es fehle jedoch an Verständnis und Anerkennung dafür, was Kunst sei und was sie für einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Geschichte und unserer Gesellschaft habe.

Im Kreativgespräch mit Michel Pernet, Präsident des Verbandes Kreativwirtschaft Schweiz VKWS, spricht sie über Licht- und Schattenseiten des (Zürcher) Kunst-Business, über dringend notwendige Start-up-Förderung im Kunstbereich und Risikokapital für Kunstgalerien sowie über längst fällige Anpassungen im Bildungssystem. Und darüber, dass die Kulturförderung in Business-Modelle und nicht in marode Projekte investieren soll. 

#1: Nik Bärtsch

Er zählt zu den bekanntesten Jazzmusikern der Schweiz, der Zürcher Pianist, Komponist und Musikproduzent Nik Bärtsch. Im Gespräch mit Michel Pernet, Präsident des Verbandes Kreativwirtschaft Schweiz VKWS, spricht Bärtsch über den Kreativstandort Schweiz, die Herausforderungen des Musikunternehmers in Zeiten entmaterialisierter Musik und die Wichtigkeit von Kreativität in Bildung und Berufsalltag.

Unsere Kreativgespräche führen wir regelmässig mit Persönlichkeiten aus der Kreativwirtschaft: über die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor die Kreativschaffende gestellt sind, über Forderungen an die Politik und darüber, wie es sich als Kreativschaffender in der Schweiz lebt.